Neues aus dem Kemptner Osten
Wie gewohnt kommt im Nachgang zur Sitzung vom 25.03.2025 das Protokoll und die Präsentation.
Männer und Frauen in römischer Kleidung, Kutschfahrten rund um den Ostbahnhof, Hüpfburg, Chillout Lounge, Live-Musik, Hinkel-stein-Weitwurf oder auch die Verköstigung mit römischen Speisen und Getränken – das Programm zur Eröffnung des „neuen“ Ostbahnhofs am 16. Mai – Tag der Städtebauförderung – steht. In der aktuellen Sitzung des Stadtteilbeirates Kempten-Ost stellte Quartiermanager Max Erhardt den Ab-lauf für diesen ereignisreichen Tag vor. Gefeiert wird in der Zeit von 12 bis 15 Uhr. „Die Werbetrommel läuft auf vollen Touren – auf der Homepage, in den Sozialen Medien und im Stadtteilmagazin „Ost“, das Anfang Mai – also kurz vor der Eröffnung - erscheinen wird“, so Erhardt.
Das Magazin wird auch schon sehnsüchtig erwartet, musste die Winterausgabe doch wegen des krankheitsbedingt Ausfalls von Jan Damlos aussetzen. 4500 Exemplare wird es wieder geben – und dazu noch eine online-Fassung auf der Homepage von Kempten-Ost.
Doch nicht nur der Ostbahnhof ist ein großes Thema in der aktuellen Ausgabe. Das Titelthema in dieser Ausgabe widmet sich der Bürgerbeteiligung beim Anwohnerparken. Der Fokus liegt hierbei auf dem westlichen Teil des Brodkorbwegs, dem Bühl sowie dem nördlichen Teil des Augartenweg. Dabei werden auch zentrale Fragen rund um das Anwohnerparken aufgegriffen. Die Bürgerbeteiligung findet nach der Veröffentlichung des Stadtteilmagazins online statt und zudem am 20. Mai um 19 Uhr im nächsten Stadtteilbeirat.
Ein weiteres Beteiligungsthema, welches zwar nicht im Magazin erscheinen wird, allerdings im Sommer auf der Agenda steht, ist die mögliche Einbahnstraßenregelung im östlichen Bereich des Brotkorbwegs. Das soll dann öffentlich diskutiert werden. Ein Termin dazu steht aber noch nicht fest.
Personelle Engpässe durch Krankheit und Stundenkürzungen machten es im Stadtteil Kempten-Ost dringend notwendig, dass für einige Aktionen und Projekte andere Lösungen gefunden werden mussten. „Das Quartiersmanagement musste sich so unter anderem aus den Angeboten für die Notunterkünfte in der Reinhartser Straße zurückziehen“; erklärte Quartiersmanager Max Erhardt bei der aktuellen Sitzung des Stadtteilbeirats Kempten-Ost. Dabei zeigte er sich sehr erleichtert, dass so viele „helfende Hände“ die Arbeit im Stadtteil unterstützen.
Im Stadtteilbüro geht übrigens Max Erhardt in Elternzeit und Mia Wolf ist ab jetzt das konstante Gesicht im Quartier. Da Jan Damlos krankheitsbedingt weiter aussetzen muss, wird voraussichtlich schon ab 7. April eine weitere Person die Arbeit im Stadtteilbürobüro unterstützen. Beide Stellen sind mit 30 h/Woche besetzt.
Lebensmittelausgabe Reinhartser Straße
Gut läuft es bei der Verstetigung der Lebensmittelausgabe an der Reinhartser Straße. Sie findet bisher jeden Freitag statt und wird künftig von Corinna Fuest, einer Ehrenamtlichen der Caritas Oberallgäu, betreut. Sie ist hier schon seit einem halben Jahr tätig.
Das monatliche Frühstück im Freien vor den Notunterkünften der Reinhartser Straße wird weiterhin von der offenen Behindertenarbeit der Caritas Kempten-Oberallgäu übernommen.
Überhaupt dankte Max Erhardt all den helfenden Händen für die vergangenen fünf Jahre. „Allein bei diesen beiden Angeboten engagierten sich rund 25 Menschen ehrenamtlich und haben ein breites Netzwerk an professioneller Hilfe geschaffen.“ Namentlich nannte er: Caritas-Tafelladen Kempten für die Bereitstellung von Lebensmitteln, Straffälligenhilfe Allgäu e. V., Fachstelle für Wohnungsnotfallhilfe, „Talk Inn“ Suchtberatungs-stelle, Offene Behindertenarbeit des Caritasverbands Kempten- Oberallgäu e. V. Franz Josef Natterer Babych schloss sich dem Dank von Erhardt an. Er meinte: „Das Quartiersmanagement hat eine relevante Hilfestellung für die Menschen in den Notunterkünften geschaffen.“
Das Stadtteilbüro auf dem Lindenberg in den Räumlichkeiten der Pfarrei St. Ulirch wird weiterhin Anlaufstelle sein – egal ob es um Glühbirne wechseln, Ausdrucken von Dokumenten, Bewerbungstraining, IT-Hilfe o-der weitere Anliegen geht. Auf Grund der personellen Situation wird das Büro auf dem Bühl in der KiTa Mikado weiter geschlossen bleiben.